„Work-Life-Balance“: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
- karstenhartdegen
- 5. Jan.
- 9 Min. Lesezeit
Eine tiefgehende Reflexion über den Begriff „Work-Life-Balance“ und seine wahren Implikationen

Ein Begriff, der mehr verrät als er verspricht
Der Ausdruck „Work-Life-Balance“ hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der zentralsten und gleichzeitig ambivalentesten Begriffe unserer modernen Arbeitskultur entwickelt. Er prangt auf den glänzenden Seiten von Unternehmensbroschüren, wird in Leitbildern und Gesundheitsprogrammen als erstrebenswertes Ideal beschrieben und dient in politischen Debatten als Scharnier zwischen wirtschaftlicher Produktivität und menschlichem Wohlbefinden. Doch während der Begriff immer häufiger und selbstverständlicher verwendet wird, offenbart die wissenschaftliche Forschung eine weitaus komplexere Realität.
Hinter dem scheinbar simplen Wunsch nach einer ausgewogenen Verteilung von Arbeits- und Privatzeit verbirgt sich oft ein tiefer liegendes Unbehagen – ein diffuses Gefühl der Entfremdung von der eigenen beruflichen Tätigkeit, ein Mangel an echter Resonanz im Arbeitsalltag oder die schmerzhafte Erfahrung, dass die eigene Arbeit nicht mehr im Einklang mit den persönlichen Werten und Lebenszielen steht. Work-Life-Balance wird so zu einem Seismographen struktureller Spannungen, der nicht nur individuelle Überlastung anzeigt, sondern auch systemische Dysbalancen in unserer Arbeitswelt aufdeckt. Es geht also nicht allein um die Frage, wie wir unsere Zeit besser einteilen können, sondern darum, wie wir Arbeit und Leben so gestalten, dass sie uns nicht entfremden, sondern bereichern.
Balance als Spiegel: Was der Wunsch nach Ausgleich über unsere Arbeitswelt aussagt
Wenn Menschen heute von Work-Life-Balance sprechen, dann tun sie dies selten beiläufig oder oberflächlich. Vielmehr steckt dahinter oft ein tiefes Bedürfnis nach Orientierung und Sinnstiftung in einer zunehmend komplexen und beschleunigten Arbeitswelt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in ihren Untersuchungen gezeigt, dass Rollenkonflikte zwischen Beruf und Privatleben nicht nur zu Stress und Erschöpfung führen, sondern auch die psychische Gesundheit langfristig untergraben können. Doch was bedeutet das konkret für den Arbeitsalltag?
Die Protime-Studie aus dem Jahr 2024 liefert hier aufschlussreiche Einblicke. Demnach fühlen sich 35 Prozent der Beschäftigten in Deutschland dauerhaft erreichbar – ein Zustand, den ein Softwareentwickler aus Köln in einem Interview treffend auf den Punkt brachte: „Ich habe das Gefühl, mein Handy ist mein zweiter Chef.“ Diese ständige Erreichbarkeit, die durch digitale Technologien noch verstärkt wird, geht häufig mit emotionaler Erschöpfung einher. Gleichzeitig berichten 68 Prozent der Befragten, dass flexible Arbeitszeiten ihre Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben spürbar verbessern. Hier zeigt sich ein scheinbarer Widerspruch: Einerseits wird Flexibilität als Entlastung erlebt, andererseits führt sie oft zu verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben, die langfristig neue Belastungen schaffen.
Die Stressstudie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2023 ergänzt dieses Bild um eine weitere Facette. Besonders Beschäftigte in hybriden Arbeitsmodellen – also solche, die sowohl im Homeoffice als auch im Büro arbeiten – haben Schwierigkeiten, klare Grenzen zu ziehen. Dies führt zu einem erhöhten Risiko für mentale Erschöpfung. Eine alleinerziehende Mutter aus München beschrieb ihre Erfahrung so: „Durch Homeoffice kann ich meinen Sohn nachmittags selbst betreuen, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, ich müsste immer noch schnell etwas erledigen – der Arbeitstag endet nie wirklich.“ Die Studie des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt, 2024) bestätigt diese Ambivalenz. Zwar ermöglicht Homeoffice vielen Beschäftigten eine bessere Integration familiärer Verpflichtungen, gleichzeitig entstehen jedoch neue Belastungen – etwa das Gefühl, niemals wirklich abschalten zu können oder die Schwierigkeit, den Feierabend bewusst zu markieren.
Auf europäischer Ebene zeigt die Eurofound-Erhebung „European Working Conditions Survey“ (2024), dass Beschäftigte, die über hohe Autonomie verfügen und klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben ziehen können, signifikant weniger Stress erleben und eine höhere Lebenszufriedenheit berichten. Der Ruf nach Work-Life-Balance verweist damit nicht nur auf individuelle Überlastung, sondern auf ein grundlegendes Dilemma moderner Arbeitswelten: die widersprüchlich erlebte Passung zwischen beruflichen Rollen, gesellschaftlichen Erwartungen und dem eigenen Selbstverständnis.
Wenn Sinn fehlt, wird Ausgleich zur Pflicht
Besonders aufschlussreich sind die Erkenntnisse der Forschung zur Sinnhaftigkeit von Arbeit. Eine Meta-Analyse von Allan et al. (2019) zeigt, dass Menschen, die ihre berufliche Tätigkeit als bedeutsam und sinnstiftend erleben, nicht nur zufriedener sind, sondern auch mehr Engagement zeigen und ein geringeres Risiko für Burnout aufweisen. Eine Pflegekraft, die ihre Arbeit als zutiefst sinnvoll empfindet, berichtete in einer qualitativen Studie, dass sie trotz hoher Belastung „mit einem Gefühl von Bedeutung“ nach Hause gehe. Ein Marketingmanager hingegen, der seine Tätigkeit als inhaltsleer und sinnentleert empfindet, beschrieb, wie selbst moderate Arbeitszeiten ihn emotional erschöpfen.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) betont in ihrem Bericht „How’s Life at Work?“ (2023), dass Sinnhaftigkeit einer der stärksten Prädiktoren für langfristige Arbeitszufriedenheit ist, noch vor Faktoren wie Gehalt oder Arbeitszeitregelungen. Neuere Studien (z. B. Albrecht et al., 2021) zeigen zudem, dass Sinnhaftigkeit gemeinsam mit Ressourcen wie Autonomie, sozialer Unterstützung oder Entwicklungsmöglichkeiten einen starken Schutzfaktor gegen Stress und Erschöpfung bildet. Wo Sinn fehlt, wird Ausgleich zur Pflicht – wo Sinn vorhanden ist, entsteht Balance oft von selbst.
Work-Life-Balance als Brennglas struktureller Probleme
Deutsche Forschungsinstitute weisen seit Jahren darauf hin, dass der Begriff „Work-Life-Balance“ häufig zum Indikator für tiefere strukturelle Spannungen in der Arbeitswelt wird. Die Hans-Böckler-Stiftung (Wimmer et al., 2020) zeigt in ihren Analysen, dass flexible Arbeitszeitmodelle zwar Chancen eröffnen, gleichzeitig aber das Risiko bergen, dass sich berufliche und private Rollen überlagern und damit neue Konflikte entstehen. Die Protime-Daten (2024) ergänzen dieses Bild: Fast die Hälfte der Beschäftigten fühlt sich unter Druck gesetzt, Überstunden zu leisten, besonders betroffen sind jüngere Generationen, die häufig in projektorientierten, digitalisierten Arbeitsumgebungen tätig sind.
Die DAK-Gesundheitsanalyse (2024) zeigt zudem, dass psychische Erkrankungen als Ursache für Arbeitsunfähigkeit weiter steigen, insbesondere bei Beschäftigten mit hoher Arbeitsintensität. Auf europäischer Ebene bestätigt Eurofound (2024), dass Deutschland zu den Ländern gehört, in denen Beschäftigte besonders häufig über „intensivierte Arbeit“ berichten: hohe Geschwindigkeit, hohe Anforderungen und geringe Pausen zehren an den Ressourcen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Zwischen Engagement und Erschöpfung: Wann wird Einsatz zur Falle?
Die Forschung rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wann hohe Einsatzbereitschaft noch gesundes Engagement ist – und wann sie in Arbeitssucht oder Burnout umschlägt. Netzwerk-Analysen (z. B. Bereznowski et al., 2023) zeigen, dass Arbeitssucht, Burnout und hoher Stress eng miteinander verwoben sind, während echtes Arbeitsengagement ein anderes psychologisches Muster aufweist – eines, das von Motivation, Flow-Erlebnissen und innerer Zufriedenheit geprägt ist.
Das Job-Demands-Resources-Modell (Mazzetti et al., 2023) beschreibt diese Dynamik präzise: Hohe Anforderungen führen vor allem dann zu Erschöpfung, wenn Ressourcen wie soziale Unterstützung, klare Rollendefinitionen oder Entwicklungsmöglichkeiten fehlen. Sind diese Ressourcen hingegen reichlich vorhanden, können dieselben Anforderungen sogar Energie und Motivation fördern. Die IAB-Forschung (2023) zeigt, dass Beschäftigte mit klaren Rollen, hoher Autonomie und einer positiven Teamkultur deutlich seltener Burnout-Symptome entwickeln.
Sinnvolle Arbeit als Schlüssel zur Balance
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass viele Organisationen den Begriff „Work-Life-Balance“ inzwischen um Themen wie „Purpose“ (Sinnstiftung) und „Meaningful Work“ (sinnvolle Arbeit) erweitern. Studien zeigen, dass sinnvolle Arbeit nicht nur das Engagement fördert, sondern auch die psychische Gesundheit stärkt und die Verbundenheit mit der Organisation erhöht. Gleichzeitig mahnen neuere Übersichtsarbeiten (z. B. Tzioti et al., 2025) zur Vorsicht: Auch positive Emotionen und der viel beschworene „Spaß bei der Arbeit“ können ambivalente Effekte haben, wenn sie als Pflicht oder oberflächliche Inszenierung erlebt werden. Entscheidend ist die Authentizität der Unternehmenskultur, denn echten Sinn kann man nicht einfach verordnen: Er muss gelebt und erlebt werden.
Lösungsperspektiven: Was wirklich hilft
Die aktuelle deutsche und europäische Forschung liefert klare Hinweise darauf, wie Organisationen und Individuen die Balance zwischen Arbeit und Leben verbessern können.
Dabei lassen sich drei zentrale Handlungsfelder identifizieren:
1. Strukturelle Lösungen: Klare Grenzen, transparente Regeln
Die Protime-Studie (2024) zeigt, dass Beschäftigte mit festen Erreichbarkeitsfenstern signifikant weniger Stress erleben. Eurofound (2024) betont, dass Länder mit klaren gesetzlichen Ruhezeiten und starker Mitbestimmung deutlich bessere Work-Life-Outcomes aufweisen. Strukturelle Maßnahmen wie feste Kernarbeitszeiten, klare Kommunikationsregeln oder die Einführung von „Recht auf Nichterreichbarkeit“ können hier einen wichtigen Beitrag leisten.
2. Kulturelle Lösungen: Führung und Teamkultur
Die Hans-Böckler-Stiftung (Wimmer et al., 2020) zeigt, dass unterstützende Führungskräfte die Wahrscheinlichkeit von Rollenkonflikten erheblich reduzieren. Die IAB-Forschung (2023) ergänzt, dass Teams mit hoher psychologischer Sicherheit, also einer Kultur, in der Fehler offen angesprochen werden können, resilienter gegenüber Belastungen sind. Führungskräfte haben hier eine Schlüsselrolle: Sie können durch empathische Kommunikation, klare Priorisierung und die Förderung von Selbstbestimmung dazu beitragen, dass Beschäftigte ihre Arbeit als sinnvoll und ausgewogen erleben.
3. Individuelle Lösungen: Sinnorientierung und Routinen
Die Forschung zeigt, dass Menschen, die ihre Arbeit als bedeutsam erleben, weniger Ausgleichsstrategien benötigen, weil die Tätigkeit selbst Energie zurückgibt (Allan et al., 2019). Die TK-Stressstudie (2023) betont, dass Beschäftigte mit klaren Routinen, etwa festen Start- und Endzeiten oder regelmäßigen Pausen, deutlich weniger Stress erleben. Individuelle Strategien wie Achtsamkeitsübungen, Zeitmanagement-Trainings oder die bewusste Gestaltung von Übergangsritualen (z. B. ein kurzer Spaziergang nach Feierabend) können helfen, Arbeit und Privatleben besser zu trennen.
Eine neue Lesart: Work-Life-Balance als Einladung zum Dialog
Der Wunsch nach Balance: Ein Frühwarnsystem und eine Chance
Der Begriff „Work-Life-Balance“ wird oft als ein Ideal verstanden, das es zu erreichen gilt, eine Art Gleichgewicht zwischen den Anforderungen des Berufslebens und den Bedürfnissen des Privatlebens. Doch eine zeitgemäße und empirisch fundierte Interpretation geht weit darüber hinaus. Sie versteht den Wunsch nach Balance nicht als bloße Forderung nach mehr Freizeit, sondern als ein Frühwarnsystem, das auf tiefere Probleme hinweist: auf Überlastung, fehlende Ressourcen oder einen Mangel an Sinn in der Arbeit.
Diese Lesart basiert auf einer wachsenden Erkenntnis aus der Forschung: Work-Life-Balance ist kein statisches Ziel, sondern ein dynamischer Prozess, der eng mit der Gestaltung unserer Arbeitswelten verbunden ist. Es geht nicht nur darum, Zeit zwischen Arbeit und Privatleben aufzuteilen, sondern darum, Strukturen zu schaffen, die nicht auslaugen, sondern stärken – Strukturen, die es ermöglichen, Arbeit als einen sinnstiftenden Teil des Lebens zu erleben.
Die Einladung zum Dialog: Gestaltung von Arbeitswelten
Der Wunsch nach Balance kann somit als eine Einladung verstanden werden, eine Einladung, über die Gestaltung unserer Arbeitswelten nachzudenken. Diese Einladung richtet sich an Organisationen, Führungskräfte und Beschäftigte gleichermaßen. Sie fordert uns auf, kritisch zu hinterfragen, wie wir Arbeit organisieren, welche Werte wir dabei zugrunde legen und wie wir eine Kultur fördern können, in der Arbeit nicht als Last, sondern als eine Quelle von Sinn und Erfüllung erlebt wird.
Diese Einladung zum Dialog ist besonders relevant in Berufen mit hoher emotionaler und körperlicher Belastung, wie der Pflege oder der Hospizarbeit. Hier zeigt sich, dass eine gelungene Work-Life-Balance nicht nur eine Frage der Zeitverteilung ist, sondern auch eine Frage der Sinnstiftung und der Ressourcenverfügbarkeit. Wo Menschen ihre Arbeit als sinnvoll und gut eingebettet in ihr Leben erleben, wird die Frage nach Balance weniger drängend. Die Spannung zwischen Arbeit und Leben verschwindet nicht, aber sie wird gestaltbar.
Gestaltung statt Ausgleich: Eine neue Perspektive
Vielleicht geht es also gar nicht darum, Arbeit und Leben „auszubalancieren“, sondern darum, beides so zu gestalten, dass sie sich gegenseitig bereichern. Diese Perspektive verändert den Blick auf Work-Life-Balance grundlegend. Sie sieht Balance nicht als ein statisches Gleichgewicht, sondern als einen dynamischen Prozess der Gestaltung und Integration.
In dieser Lesart wird Work-Life-Balance zu einem Dialog zwischen den verschiedenen Lebensbereichen, der es ermöglicht, Arbeit und Leben in Einklang zu bringen – nicht durch starre Trennung, sondern durch eine bewusste Gestaltung, die die Bedürfnisse und Werte aller Beteiligten berücksichtigt.
Fazit: Work-Life-Balance als dynamischer Prozess
Die neue Lesart von Work-Life-Balance als Einladung zum Dialog bietet eine frische und empirisch fundierte Perspektive, die über das klassische Verständnis von Balance hinausgeht. Sie sieht den Wunsch nach Balance nicht als Problem, sondern als Chance, als eine Einladung, unsere Arbeitswelten neu zu gestalten und eine Kultur zu fördern, in der Arbeit und Leben sich gegenseitig bereichern.
Diese Perspektive kann dazu beitragen, die oft als widersprüchlich erlebte Spannung zwischen Arbeit und Leben nicht als unüberwindbares Hindernis zu betrachten, sondern als eine gestaltbare Herausforderung, die uns einlädt, unsere Arbeitswelten menschlicher und sinnvoller zu machen.
Literaturverzeichnis
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Karsten Hartdegen M.A.



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